Bildung und Medizin in der 3. Welt
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 | Was nutzt die beste Schule wenn Kinder an banalen Infektionskrankheiten sterben bevor sie eine Chance haben sie abzuschließen?
In Sri Lanka, seit über 20 Jahren von postkolonialen Bürgerkriegen geschüttelt, liegt die medizinische Versorgung so sehr im Argen, daß nicht einmal das Impf-Basisprogramm der WHO außerhalb der großen Städte realisiert ist.
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Tropische Infektionskranheiten vor Ort
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 | Kinder erkranken und sterben z.T. an für westliche Begriffe völlig "unnötigen", weil problemlos behandelbaren Krankheiten, gegen die in vielen Fällen sogar geimpft werden hätte können.
Die Kindersterblichkeit bis zum 10 Lebensjahr liegt in Sri Lanka um ca. das zehnfache höher als im EU-Durchschnitt.
Wir - das sind Prof. Stemberger und Dr. Leyen - haben uns daher entschlossen, unser Know-how und einen Teil unserer Arbeitszeit der one world foundation zur Verfügung zu stellen.
Eine "medical unit" die in eine bestehende Schule integriert wird, und den nicht existenten Schul- bzw. Kinderarzt ersetzen soll, wurde 2002 errichtet.
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 | Im Herbst 2002 wurde der Betrieb in einer Infrastruktur in drei Räumen (Ordination, Behandlungs- und Eingriffsraum, Wartezimmer)aufgenommen werden.
Mit einem Basisinstrumentarium zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken sollen:
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Chronologie einer Erfolgsstory für die Ärmsten
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 | 1995 Einrichtung der Stiftung one world foundation- free education unit, Gründung der Schule:
1 Gebäude mit 3 Klassen, einer Lehrerwohnung.
Umfang: 100 Schüler, 3 Lehrpersonal
1996 Erweiterung mit Unterstützung der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.
Umfang: 200 Schüler, 5 Lehrpersonal
1998 Erweiterung Textilverarbeitungs-Klasse
Umfang: 500 Schüler, 12 Lehrpersonal
1999 Einrichtung eines Computerworkshops.
Umfang: 720 Schüler, 15 Lehrpersonal.
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Die Initiatoren der one world foundation
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 | Eröffnung einer Außenstelle in Nelligaskale für 80 Schüler, 1 Lehrerin
1999 Einrichtung eines Preeschool-Programmes für Kleinkinder. Mangels Kapazitäten konnten 200 Anmeldungen nicht berücksichtigt werden. Aktueller Personalstand der one world foundation: 22 Angestellte, davon 17 Lehrer.
2000 Ausbildung für 25 Frauen im Bereich Ayurveda
2001 Kooperation mit Pro Juventute, Deutschland.
<-- Kathrin Messner
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Medizinisches know-how aus Österreich für Kinder in Sri Lanka
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 | 2001/2002 Planung einer medical unit zur medizinischen Basisversorgung der ca. 700 Kinder in Kooperation mit der WHO/UNESCO. Supervision und Konzept, Vor-Ort-Leitung: Dr. Paul Leyen und Prof. H. Stemberger, Wien
2002 Bauarbeiten an der medical unit.
2003 Inbetriebnahme
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...und dann kam der Tsunami...
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 | Weitere Infos unter:
http://www.owf.at
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